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Zeit

Ja Zeit, ein weites Feld. Manchmal kommen uns Sekunden wie Minuten, Minuten wie Stunden und Stunden wie Tage vor. Anderseits dreht man sich um und "zack" schon wieder ist eine Woche um. Auf einmal ist schon wieder Weihnachten, Geburtstag...die Jahre vergehen wie im Fluge. Da war man Kind und alle andern schienen so alt. Unvorstellbar, dass man selbst mal zu den "alten Knackern" gehören würde, die zu Tische nur "reden" was ja echt super "langweilig" ist. Man kommt in die Schule, auf die Weiterführende, beendet diese und dann steht man dort. Blickt auf sein Leben zurück und auch in die Zukunft, was man nun machen wird. Wie man sich den Verlauf den Lebens weiter plant.

Ich erinnere mich gerne zurück an die Zeit nach dem Abitur. Es ist grade mal ein halbes Jahr her, doch kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Dabei war es doch auch schon so schnell um. Wie relativ ist Zeit denn bitte? Müssen wir sie verstehen, die 4. Dimension? Nach dem Abi führte ich sozusagen das Leben eines Arbeitslosen. Das war besser als es nun klingt, da ich immer noch den Luxus wahrnehmen konnte. Doch die Monate verstrichen und "zack" ich bin in Aachen. Einer Stadt mit 250.000 Einwohnern, in der ich grade mal einen kenne. Johannes, der nicht mit mir studiert. Zu ihm eventuell später mehr. Ich werde sozusagen aus dem "Paradis"  in die "Hölle" geworfen. Die Eingewöhnung war nicht so einfach wie man es erwarten würde, und die ersten Tage fühlten sich an wie Wochen. Doch nun nur 2 Monate später sieht die Welt ganz anders aus. Ich habe Freunde gefunden, Stoff den ich lernen muss, Freizeitaktivitäten, Sport und auf einmal keine Zeit mehr. Die Tage werden wieder zu Wochen und langsam kehrt Routine ein. Dennoch bleibt irgendwie zu wenig Zeit über, um z.B. alte Freundschaften intensiv zu pflegen.

Und nun kritisiere ich mich auch wieder ein wenig, indirekt. Ich mag die Aussage: "Nein, ich hab keine Zeit" nicht. Meines Erachtens hat man immer Zeit, wenn man sie sich nur nimmt. Es bleibt einzig die persönliche Entscheidung des Menschen a) Seine Freizeit zu opfern b) Einen anderen (unwichtigeren) Termin  zu verlegen. c) Einfach zu sagen, dass man nicht mit betroffener Person unternehmen möchte.

Zeit ist faszinierend. Sie ist überall sichtbar, beeinflusst uns ebenso wie viele physikalische und andere Zusammenhänge. Und wir können immer was von unserer Zeit unseren Erlebnissen in einem Zeitintervall (manchmal kommt bei mir der Naturwissenschaftler durch) festhalten durch Tagebücher, Fotos, Blogs, Bücher, Geschichten...

Was denkt ihr sollen wir nicht alle unsere Zeit festhalten? Wir haben nur ca 80 Jahre, dann ist alles vorbei. Wollen wir nur unser Leben leben, feiern, arbeiten, und doch wieder alles vergessen? Schreibt Leute! Verewigt euch, schreibt Geschichte. Seht mal in die Zukunft. Wenn eines Tages jemand über euch liest, sich mit euch beschäftigt und sogar noch von euch lernt, dann haben wir doch was erreicht. Eine Verbesserung der Welt.

Ich finde es auch wundervoll mir alte Fotos meiner jungen Jugend anzusehen und mich zu erinnern, Erinnerungen die ich längst verdrängt oder vergessen hatte werden durch die Mühe meiner Eltern wieder aufgefrischt. 

Nun bin ich ziemlich durch das Thema gesprungen und habe bestimmt den ein oder anderen Punkt vergessen. Ihr könnt natürlich noch eure Ideen und was euch so zur Zeit einfällt äußern. (:

7.12.09 22:50

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